Vorwort kommender Erziehungstipps

Hallo meine Lieben,

mit diesem Beitrag möchte ich – wie oben im Thema ja schon steht – ein kleines Vorwort für meine kommenden Tipps und Empfehlungen schreiben.

Mir ist sehr wichtig, dass ihr versteht, dass diese Dinge rein subjektiv und mit keinerlei Statistiken belegt sind. Ich erzähle euch meine Erfahrungen in bestimmten Bereichen, auf welche Probleme ich gestoßen, wie ich damit schließlich umgegangen und zu einer Lösung gekommen bin.

Zudem muss gesagt werden, dass meine Methoden möglicherweise nicht bei jedem Hund funktionieren. Jeder Hund hat seinen ganz eigenen Charakter und reagiert anders auf die geforderten Dinge, sodass man selbst wahrscheinlich auch eine andere Wahl treffen muss, um zu erreichen, was man sich wünscht.

Luna ist für mich mein erster eigener Hund, den ich großgezogen und nach meinem Ermessen erzogen habe. Natürlich bin ich mit Hunden aufgewachsen und habe viel von der Erziehung der anderen Hunde mitbekommen – dachte ich jedenfalls. Denn wenn man selbst am Zug ist, ist es doch gar nicht so einfach, wie es immer aussah, und man beginnt zu verstehen, warum man auch mal streng zu seinem Hund sein muss , auch wenn man das vielleicht gar nicht will. Ich habe verschiedene Hundeschulen besucht und diverse Bücher gelesen, die sich in ihrem Doing teilweise so sehr unterscheiden, dass die eine das tut, was die andere schlechtredet und umgekehrt. Schweres Pflaster für einen Anfänger, wenn man da nicht den Glücksgriff macht und eine findet, in die man genau hineinpasst. Aus diesem Grund möchte ich hier meine persönlichen Erfahrungen und Tipps mit euch teilen, Vor- und Nachteile von bestimmten Methoden aufführen, sodass ihr dann selbst entscheiden könnt, welche für euch die beste Variante ist.

Ein letztes noch vorab, was ich in all den Hundeschulen gelernt habe: Ihr geht in die Hundeschule, um etwas zu lernen, nicht euer Hund. Ihr bekommt gezeigt, wie ihr es eurem Hund beibringt und dies müsst ihr dann üben, üben und nochmals üben. Wichtig im Trainingsprozess ist – und dabei kommt es nicht darauf an, was ihr dem Hund beibringen wollt – dass ihr anfangs den äußeren Einfluss so gut es geht auf Null reduziert und später wieder erhöht. Trainiert erst Zuhause in der Wohnung. Hier kennt der Hund die Umgebung vollkommen und kann sich kaum ablenken lassen. Funktioniert euer Trainingsziel hier, könnt ihr den äußeren Einfluss erhöhen. Geht in den Garten und trainiert dort. Hier ist die Ablenkung für euren Hund größer, weil er Vögel oder Nachbarn hört, eine Katze sehen könnte, ein fremder Hund an seinem Zaun entlang geht . Sobald das Trainingsziel an dieser Stelle ebenfalls erreicht ist (heißt, nicht nach dem ersten Mal, sondern es auch an Folgetagen funktioniert), kann der letzte Schritt gegangen werden. Geht spazieren, lauft zu einer Wiese oder einem Waldstück, geht wohin, wo Leute mit ihren Hunden spazieren gehen. Und dann trainiert ihr hier. Euer letztes Trainingsziel ist zum Greifen nah :)

Wichtig hierzu: Ihr solltet immer kleine Trainingsschritte gehen. Damit meine ich, Teilziele einbauen, die ihr lobt. Ein kleines Beispiel wäre: Ihr wünscht euch, dass euer Hund bei dem Befehl „zu mir“ sich vor euch hinsetzt und euch dabei anschaut und berührt (Körperkontakt!). Das ist euer Endziel. Teilziele sind also, dass euer Hund sich auf den Befehl vor euch hinsetzt. Danach, dass er euch anschaut. Und daraufhin arbeitet ihr daran, dass der Abstand zwischen euch und eurem Hund kleiner wird. Immer wieder aktiv loben (die Unterschiede hierzu erkläre ich euch separat).

So viel zu einem kleinen Vorwort 😉 Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meiner Tipps und hoffe sehr, dass sie euch in der ein oder anderen Situation weiterhelfen werden.

Liebe Grüße

Sarah

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